ja, ich will es für mich und meine familie tun. es hat keinen sinn, dass ich mich damit weiter selbst fertig mache. ich sollte mich auf meine kleine tochter konzentrieren und mich über alles freuen, was sie neues kann. aber zur zeit ist das manchmal noch nicht so ganz einfach. deswegen will ich ja eine therapie. nur eben dieser schritt - zum telefonhörer zu greifen, ist für mich das allerschwerste momentan. es kommt mir vor, wie etwas unmögliches - dabei müsste es doch eigentlich so leicht sein.
und was die anzeige angeht, darüber habe ich auch schon nachgedacht. aber ich bin noch nicht soweit. der schritt wäre was sehr einschneidendes und noch viel schwerer für mich.
aber ich habe es vor...irgendwann. vielleicht nach der therapie?!? ich will sie ja nicht davon kommen lassen.
vorgesorgt habe ich gott sei dank auch schon, falls ich mich mal dazu entschliesse. ich war nach der sache damals bei meinem frauenarzt, der weiß auch bescheid. er hat die nötigen untersuchungen gemacht u alles dokumentiert. für den fall der fälle sind also unterlagen und "beweise", dass mir sowas passiert ist, vorhanden. das problem wäre nur nachzuweisen, dass genau DIESE typen es waren.
mein mann hat auch mit seinem befreundetem anwalt gesprochen und ihm grob davon erzählt. und gefragt, wie die chancen stehen. er meinte eben auch, dass es natürlich schwer wird zu beweisen, dass diese typen es waren. aber es gibt ja zeugen..auf der party... dass sie mir vll gefolgt sind oder so.
also unmöglich ist es nicht.
es liegt nur noch an mir und ich habe eben diese antriebslosigkeit, diese schritte zu tun. ich habe angst, dass es mir wieder so weh tun wird, darüber zu reden. ob mit nem therapeuten oder mit der polizei.
es ist wie in einer zwickmühle....
ich hoffe, du kannst mich verstehen!
LG





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