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Maske
ein Mittel, das Gesicht zu verbergen oder zu verändern. Die Maske erlaubt, sich anders darzustellen als sonst. Sie schafft ein zweites Gesicht, als Teufel, als Tier. Damit hilft sie ihrem Träger, erlernte Rollen und Normen eine Zeitlang aufzugeben, um konfliktfrei Lust zu erleben.
Missionarstellung
Das bedeutet, der Mann liegt auf der Frau. Es ist die häufigste Sex-Position. Es gab eine Zeit, wo man sie für die natürlichste hielt. Inzwischen wissen aber sexuell erfahrene Menschen, dass sie aus dieser Position heraus eine ganze Menge Stellungen finden können, die beiden Spaß machen und die Befriedigung für Mann und Frau bringen.
Masturbation
Lat. manus = Hand, stupare = schänden. Die Berührung der eigenen Genitalien mit der Hand, um sich selbst zu befriedigen. Das Wort Masturbation sollte das Wort Onanie ersetzen, da Onan ja bekanntlich nicht masturbiert hat, sondern den coitus interruptus, den Rückzieher gemacht hat.
Masochismus
Ein vom Sexualforscher Krafft-Ebeling (1840-1902) eingeführter Begriff, der die sexuelle Lust an Unterwerfung und Leiden bezeichnen soll. Das Wort geht auf den österreichischen Schriftsteller Leopold Sacher-Masoch zurück, der in seinem Buch "Venus im Pelz" einen Masochisten beschrieben hat. Masochisten finden ihre (sexuelle) Befriedigung darin, dass sie sich unterwerfen, quälen und schlagen lassen.
Midlife Crisis
Die Krise in der Lebensmitte. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer haben ihre Wechseljahre. Es kommt oft zur Torschlusspanik, weil man glaubt, im Leben eine Menge verpasst zu haben. Männer suchen sich eine jüngere Freundin um alles nachzuholen und Frauen verwirklichen sich selbst.
Menstruationsfetischismus
Der Menstruationsfetischismus ist eine Sonderform des Fetischismus, bei dem die menstruierende Frau und Menstruationsblut mit seinem Geruch - für viele abstoßend - für den Mann besondere sexuelle Reizauslöser darstellen. Der Koitus zur Zeit der Menstruation bedeutet für solche Fetischisten das höchste Lustgefühl.
Mandingo
Künstlicher Penis zur Selbstbefriedigung der Frau und zum Geschlechtsverkehr zwischen Lesbierinnen. Das Wort Mandingo taucht bei den Haussa und in verschiedenen anderen afrikanischen Sprachen auf.
Monogamie
Das bedeutet Einehe und ist die lebenslange Sexualgemeinschaft zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Viele ethische, moralische und praktische Argumente für die Monogamie lassen sich geltend machen. Die Vorstellung, dass die Einehe die einzig natürliche und für alle Menschen befriedigende Geschlechtsgemeinschaft ist, ist allerdings umstritten.
Muskelerotik
So nennt man jene Form der sexuellen Orientierung, die auf das kindliche Stadium der Freude an der Bewegung und der Betätigung der sich entwickelnden Muskeln zurückgeht. Die Muskelerotik beginnt sich im frühesten Säuglingsalter zu entwickeln und führt von der ersten Bewegung über das Kriechen, Stehen Gehen, Rennen usw. bis zu den Koitalbewegungen des Erwachsenen. Sport ist deshalb von den Erziehern stets als Sexualsurrogat betrachtet worden. Leistungssportlern ist vor Wettkämpfen Sex verboten. Beim Bodybuilding wird die körperliche Ausbildung oft zur Autoerotik und tötet damit das Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr.
Mutterfixierung
Es ist die Unfähigkeit des Mannes, die sexuelle Komponente der Mutterliebe von der Mutter auf einen gegengeschlechtlichen Sexualpartner zu übertragen. Männliche Homosexualität geht deshalb angeblich oft auf die Mutterfixierung zurück. Da der mutterfixierte Mensch in jeder Frau die Mutter sieht und Geschlechtsverkehr mit der eigenen Mutter als Inzest betrachtet, verliebt er sich nur in Menschen des eigenen Geschlechts.