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Doppelherz, äh Gott/Göttin
J wie...
Junfernhäutchen
oder auch Hymen genannt - ist eine dünne Hautfalte am Scheideneingang. In der Mitte hat es meist eine kleine dehnbare Öffnung, so dass ein Mädchen auch vor der Defloration (Entjungferung) eine Untersuchung beim Frauenarzt machen lassen kann, ohne dass es verletzt wird. Auch Tampons können verwendet werden. Das Jungfernhäutchen übersteht in vielen Fällen auch den ersten Geschlechtsverkehr. Es kann aber auch vorher reißen - z. B. durch Überdehnung. Beim Zerreißen kommt es meist zu einer Blutung, die aber völlig harmlos ist.
Johannistrieb
Die verstärkte Begierde eines älteren Mannes. Die Sonnwendnacht vom 23. auf den 24. Juni, in der die heidnischen Fruchtbarkeitskulte ihre Höhepunkte feierten, wurde vom christlichen Volksmund die "Johannisnacht" genannt. "Johannes" steht in der Umgangssprache oft für Penis.
Jungfernessig
So nennt man eines der vielen Rezepte der weisen Frauen, um durch die adstringente Wirkung den Scheideneingang zusammenzuziehen, damit die Illusion eines unversehrten Jungfernhäutchens entsteht.
Jack the Ripper
Englischer Frauenmörder, der zwischen 1887 und 1889 in Whitechapel mindestens elf Prostituierte tötete und nie gefasst wurde. Er gehörte zur Kategorie der Aufschlitzer und war angeblich ein homosexuell motivierter Frauenhasser.
Jungfernschafts-Prokurist
so nannte man im alten K. und K. Österreich den Zuhälter, der sich auf "unberührte" Mädchen spezialisierte. Die berühmten Budapester J. Malek, Bizay und Spargel versicherten ihren Klienten um 1870, dass sie alles beschaffen könnten, wenn nur genug Geld vorhanden ist.
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