Libido
Lat. libido = Lust, Verlangen. Wissenschaftlicher Ausdruck für Sexualenergie. Jeder Mensch besitzt ein individuelles Quantum von sexueller Energie. Sie bleibt im Laufe des Lebens konstant. In Sigmund Freuds letzter Triebtheorie stellt die Libido die lebensbejahenden Energien dar, die in ständigem Wettstreit mit den lebensverneinenden Energien des Todestriebs stehen.

Lubrikation
So nennt man das Austreten einer schweißartigen Gleitsubstanz an den Wänden der Scheide in der Erregungsphase. Die Lubrikation ist meist das erste körperliche Zeichen dafür, dass eine Frau auf sexuelle Anregung reagiert.

Leder
Hat für manche Menschen erotische und sexuelle Bedeutung. Sie empfinden Leder-Kleidung häufig als zweite Haut. Durch das Material werden sie erregt. Die Fixierung auf Leder kann so unauflösbar sein, dass die Persönlichkeit des Sex-Partners nebensächlich ist. In einem solchen Fall ist Leder zu einem Fetisch geworden.

Landstörzerinnen
So nannte man fahrende Frauen des Mittelalters, die das Geschäft der Prostitution auf der offenen Landstraße betrieben. Sie waren entweder Töchter der "ehrlosen" Berufe - wie Henker, Totengräber Nachtwächter, Witwen oder Töchter gefallener Soldaten oder ganz einfach Pilgerinnen nach Rom, die nichts mehr zu essen hatten.

Larrio
Das ist ein künstlicher Penis, den die Tagalenfrauen der Philippinen zur Selbstbefriedigung und Geburtserleichterung benutzten.

Liebkosungen
Es sind die Zärtlichkeitsbezeugungen der Mutter, die das Sexualleben des Kindes bestimmen. Der Mensch braucht Liebkosungen, um den Koitus vorzubereiten und den Orgasmus intensiver zu gestalten. Je reifer der Mensch ist, desto größer wird sein Bedürfnis nach Liebkosungen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Mutter und natürlich auch der Vater dem Kind bereits frühzeitig zeigt, wie schön es ist, liebkost zu werden. Nur von seinen Eltern kann ein Kind lernen, wie es später mit seinem Partner umzugehen hat.

Lockstoffe
Es sind Duftstoffe, die z. B. von Insekten ausgestoßen werden, um das andere Geschlecht über große Entfernungen anzulocken. Menschen reagieren besonders auf Körpergerüche und auf in Parfums verarbeitete Duftstoffe und fühlen sich so zu anderen Menschen magisch hingezogen.

Lippenstift
Wie alle Formen der Kosmetik dient auch der Lippenstift zur Hervorhebung sexueller Reize. Der Mund ist eines der wichtigsten Lockmittel des Menschen. Er ähnelt der Scheide, weil auch er eine Körperöffnung ist und beim Zungenkuss eine dem Koitus ähnliche Berührung innerer Organe ermöglicht. Außerdem wirkt die Farbe Rot, weil sie die des Blutes ist, auch auf zivilisierte Menschen in der gleichen Weise, wie sie auf Raubtiere einwirkt: Sie erregt und stimuliert sexuell.

Ladies Friend
Hierbei handelt es sich um einen künstlichen Penis zur Selbstbefriedigung der Frau und zum Geschlechtsverkehr zwischen Lesbierinnen.

Lesche
So nannten die Griechen seit Homer jene in Säulenhallen untergebrachten Lokale, in denen man sich zur guten Konversation und oft auch zum Rendezvous mit einer Hetäre traf.